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Sonntag, 25. März 2012

Washi bari

Washi heisst Japanpapier. Man klebt das kleine geschnittene Japanpapier auf die Kalebasse. Nachher lackiert man sie.
Wenn die Kalebassenoberhaut nicht schön oder teilweise kaputt ist, kann man mit dieser Technik diese Kalebassen verzaubern.


Kakishibu

Kakishibu ist der Farbstoff, der aus Kaki hergestellt wird. Man malt eine Kalebasse mit Kakishibu an und legt sie in die Sonne, damit die Farbe langsam dunkler wird.


Montag, 27. Februar 2012

Chinkin

Ich bastelte eine Kalebasse in der Chinkin-Technik. Chinkin heisst, dass man die Oberfläche graviert und sie mit goldfarbigem Pulver auffüllt.




Zuerst lackierte ich 10 Male mit Japanlack. Dann gravierte ich das Wappen meiner Familie.
















Danach brachte ich das goldige Pulver auf und lackierte mit Klarlack. Am Ende schliff ich die Kalebasse und lackierte sie noch einmal mit Japanlack. Sie ist very Japanese.

Samstag, 7. Januar 2012

Togidashi


Ich bastelte sechs Rasseln in der Togidashi-Technik. Togidashi heisst hier, dass man die Kalebasse nach mindestens zehnmaligem Anmalen mit wenigstens zwei verschiedenen Farben mit dem Schleifpapier abfeilt. Dann erschienen in unregelmässiger Sprenkelung die Farben. Ich hoffe, dass sie allen Kindern gefallen, denen ich sie schenkte.

Sonntag, 27. November 2011

Suminagashi



Seit letzter Woche lackierte ich meine Kalebassen mit (Pseudo-) Japanlack.






Heute forderte ich das erste Mal „Suminagashi“ heraus. Suminagashi ist mit Tusche auf Wasser zu marmorieren. Viele Leute hier dürften etwas Ähnliches mit Papier gemacht haben, als sie klein waren.

Ich hatte Schwierigkeiten mit der Dichte des Lacks. Je nach Farbe war sie ganz anders. Ich war nicht ganz zufrieden mit meinem ersten Versuch. Aber jeder beginnt einmal klein.



Interessant an der Suminagashi-Technik ist, dass die Kalebasse je nach Perspektive ganz anders aussieht: Vorn finden sich vielleicht verschiedenfarbige Striche, während auf der Rückseite die Grundfarbe dominiert, aufgelockert durch einige wenige Farbtupfern. Mit einem Pinsel ist es schlicht unmöglich, solche „freien“ Muster aufzumalen. 





Als Anfängerin brauchte ich natürlich eine Weile, bis ich ein Resultat erreichte hatte, das meinem Minimalziel entsprach. Das hiess, dass ich die nicht geglückten Suminagashi mehrmals mit Verdünner entfernen musste, um noch einmal neu zu beginnen.